IPA-Party – Hopfenoffenbarungen

Wow! Sechs IPAs, sechs „Hopfenoffenbarungen„. Dazu gab es ein kleines Foodpairing mit orientalisch gewürzter, scharfer Kürbissuppe, dreierlei indischem Curry und einer schlichten Dessertvariation.

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Go West! IPA
Anchor Brewing (USA)
IBU: 75
Stammwürze: –
Alkohol: 6,7%

Hop Head IPA7
Craftwerk Brewing
IBU: 65
Stammwürze: 17,4°
Alkohol: 8%

Amarsi
BrauKunstKeller
IBU: 66
Stammwürze: 18°
Alkohol: 8,4%

LAGUNA
West Coast IPA
BrauKunstKeller
IBU: 77
Stammwürze: 16°
Alkohol: 6,8%

Ei Pi Ai
(Camba Bavaria)
IBU: 62
Stammwürze: 17,5°
Alkohol: 8%

XPA
(Schoppe Bräu)
IBU: 70
Stammwürze: 16,5°
Alkohol: 7%

 

Gute IPAs
… duften intensiv – nach nach Früchten, nach Harz, nach Blumen, nach Gras …
… leuchten im Glas: rot, orange, mahagoni, …
… sorgen für Geschmacksexplosionen im Mund.
… sind sehr, sehr bitter – also nichts für Anfänger 😉
… sind hochprozentig.
… brauchen eigentlich keine kulinarischen Begleiter.

 

Foodpairing:

IPA zur scharfen Kürbisuppe:
Keine gute Idee: bitter + scharf = sehr scharf
Und der Geschmack bleibt auf der Strecke.

IPA zu indischen Curry-Gerichten:
Ja, das geht: Gewürze, Aromen, Gewürze, Aromen, ….
Das nächste Mal lieber ein Pils.

IPA zu Bitterschokolade (85%):
Zauberei: Das Schokolade-Aroma verschwindet beim Trinken völlig.

IPA zu Spritzgebäck:
Vergiss es!

IPA zu Banane:
Ja, das ist interessant. Die Banane kann durchaus im Aroma und Geschmack mithalten und mildert das Brennen des Alkohols ab.

IPA zu Lebkuchen:
Ganz großes Kino! Die Gewürze „tanzen“ im Mund, die Aromen hallen noch lange nach.

Das sagt WikipediaIndia Pale Ale (I.P.A.) ist ein helles, stärker eingebrautes Pale Ale. Das Bier soll im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien mit einem höheren Alkohol- und Hopfengehalt gebraut worden sein. (…) Ein klassisches India Pale Ale hat einen sehr kräftigen und intensiven Geschmack. Die fruchtige Note soll stark hervortreten und bereits beim Aromatest deutlich wahrnehmbar sein. Um das Hopfenaroma weiter zu erhöhen, werden diese Biere oftmals hopfengestopft. Dies bedeutet, dass während der Bierreifung eine weitere Hopfengabe getätigt wird, wobei sich insbesondere die ansonsten leicht flüchtigen Hopfenöle im Bier anreichern.

Favorit des Abends: Amarsi (BrauKunstKeller)
Das duftet so wunderbar nach Orangen, Mangos, Mandarinen, Grapefruit und ein wenig Karamell, dass man nur kleine Schlückchen nimmt, um möglichst lange daran schnuppern zu können. Trotz 66 IBU ist die Bittere angenehm, wofür auch der malzige Körper verantwortlich ist. Dass die Aromen lange nachhallen zeugt ebenfalls von den Star-Qualitäten des Amarsi.

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