Pizza Sei Stagioni

Eigentlich heißt sie ja „Vier Jahreszeiten“ also „Quattro Stagioni“. Da es im Saarland eine fünfte Jahreszeit (Fastnacht) gibt und mit etwas gutem Willen die Bockbier- ähm Fastenzeit als sechste durchgeht, habe ich eine Pizza Sei Stagioni kreiert (links vorher, rechts nachher).

 

Die Zutaten der klassischen Quattro Stagioni nach Angaben des italienischen Kochbuchklassikers „Der Silberlöffel“: Sardellenfilets und grüne Oliven, Miesmuscheln, Kochschinken und Mozzarella sowie Babyartischocken und schwarze Oliven.

Die Zutaten meiner Sei Stagioni: Bergkäse, Salami und Kräuter, Spinat und Feta, Champignons, Zucchini und Pesto sowie Thunfisch und Zwiebeln.

Fazit: Es allen Essern recht getan, ist eine Kunst, die gelingen kann!

Von Übelkeit und Übeltätern

Eine bestandene Prüfung – das muss gefeiert werden! Und dann darf es schon etwas Besonderes sein. Saarbrücken bietet dafür jede Menge Möglichkeiten, man  kann gut und sehr gut essen, auf Feinschmecker-, Gourmet- und Sterneniveau. Und auch hier gilt: Qualität hat ihren Preis.

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130 Euro hat das Essen für uns drei gekostet – und meinem Sohn eine üble Nacht beschert. Ich habe zwei Verdächtige: die Tomatensuppe und den Kartoffel-Gurken-Salat, der sich unter dem 22 Euro teurem Wiener Schnitzel (Foto) versteckt.

Mein Essen war gut. Sowohl der Salat mit Jakobsmuscheln als auch die Dorade mit Oliven-Risotto habe ich genossen. Befremdlich fand ich hingegen den Gruß aus der Küche, eine Apfel-Trauben-Kaltschale, die wie wässriges Apfelmus geschmeckt hat.

Ich werde das Lokal nicht nennen, der Besitzer wird es lesen – und vielleicht auch reagieren. Denn bei meinem Anruf am nächsten Tag hieß es nur, dass der Chef nicht da ist und man auch nicht sagen könne, ob und wann er zu erreichen ist: „Das weiß man bei ihm nie so genau.“ Aber die Geschäftsführerin würde mich nach ihrem Meeting zurückrufen. Darauf warte ich bis heute.

Gesunde Völlerei?

Manchmal gibt es so viele leckere Dinge im Kühlschrank, dass ich mich nicht entscheiden kann. Vor Kurzem war es wieder einmal so weit …

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Ob ich mir ein Lob von Ernährungsexperten verdient habe? Immerhin gab es jede Menge Gemüse (Zucchini, Avocado, Tomaten, Oliven) und Eiweiß (Lachs, Feta, Kräuterquark) sowie Weizenkörner, Nüsse und eine Birne. Doch ich befürchte, dass auch die Menge eine Rolle spielt. Gibt es gesunde Völlerei?

Zumindest habe ich danach auf das Dessert verzichtet – es hat einfach nicht mehr reingepasst!

 

Neulich im … Restaurant Esplanade

Am leckersten war der Kuchen – und der stand nicht mal auf der Karte. Aber von Anfang an: Vor Kurzem war ich im Esplanade im Nauwieser Viertel – und verbrachte einen wunderbaren, genussvollen und entspannten Abend. Dass Service, Ambiente und Rosé dort ganz nach meinem Geschmack sind, wusste ich bereits vorher. Drei Gänge durften (mussten?) es sein, drei Gänge haben geschmeckt.

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Los ging es mit einer Curry-Crème-Suppe mit gebratenen Scampi. So etwas kann ja schnell schief gehen, nicht nur wenn der Koch verliebt ist. Und was die Dosierung von Curry betrifft, hatte ich mich in der Vergangenheit sowohl schon gefragt, ob die große Currykrise ausgebrochen und die Gewürzmischung deshalb so teuer geworden ist, dass sie nur in kleinster Dosierung verwendet werden darf, als auch was bei einer Curry-Überdosis passiert. Die Suppe im Espanade war sehr gut ausbalanciert. Den Scampi hätte ich gar nicht gebraucht – ein feines Süppchen vorneweg!

Weiter ging es mit Thunfisch-Steak – selbstverständlich medium. Dazu – der erste Sonderwunsch des Abends – die Beilagen zum Burger: Avocadecrème, Kräutersalat und – ich konnte ihnen mal wieder nicht widerstehen – Süßkartoffel-Pommes.

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Beim diesem Hauptgang hat mich vor allem die Qualität der Zutaten überzeugt. Kein Firlefanz, purer Geschmack und alles gut. Dasselbe galt für das Steak Tartare, das mein Mann gegessen hat. Sowohl seine als auch meine Pommes waren hausgemacht!

Dass es im Espalande-Lädchen leckeren Kuchen gibt, hatte ich schon gehört. Doch das ist abends zu. Auch das kein Problem. Der nette Kellner konnte sich offenbar nicht entscheiden und brachte mir sogar gleich zwei Stück: Apfel-Käse- und Kirsch-Streusel-Kuchen, die noch besser schmeckten, als es das Foto vermuten lässt!

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