Das Beste weit und breit

Erfunden wurde es in Mannheim∗, gegessen wird es von Eisfans überall auf der Welt: Spaghettieis. Sahne, Vanilleeies, Erdbeersoße, weiße Schokostreusel – so einfach, so gut. Zu den besten Spaghettieis-Machern in Saarbrücken zählt das Capri in der Eisenbahnstraße.

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Doch ich rate davon ab!

Das liegt zum einen daran, dass ich kein Spaghettieis mag. Doch vor allem gibt es dort noch etwas viel, viel Besseres: das beste Pistazieneis weit und breit. Ein Bällchen mit Sahne – ein himmlischer Genuss!

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Aber auch mir droht Widerspruch!

Beim Stöbern in Internetbewerungen zum Capri, wo es angeblich auch die besten Eistorten geben soll, bin ich auf Folgendes gestoßen: bestes Nusseis im Saarland.

∗ Wikipedia: 1969 von dem Mannheimer Eisfabrikanten Dario Fontanella erfunden.

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Neuer Wohlfühlort: die Nautilus Bar

Nautilus – das klingt nach Abenteuer, nach Meer, nach Helden, nach wilden Geschichten. Klar denkt mancher gleich an das legendäre Unterseeboot aus den beiden Jule Vernes Romanen „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer“ und „Die geheimnisvolle Insel“.

Ich denke bei Nautilus neuerdings an Cocktails. Denn im Nauwieser Viertel lockt seit einigen Wochen die Nautilus Bar zum Aperitif, zum Absacker oder auch mal nur so zum Drink.

Das Ambiente: außergewöhnlich und phantastisch

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Gleich beim ersten Besuch war klar: Diese Kneipe ist ein Wohlfühlort. Das liegt nicht an der riesigen Whiskykarte (ich habe 130 verschiedene gezählt), den vielfältigen Cocktails und Fancy Drinks oder dem Champagner-Angebot. Ich mag die offenen Räume, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden sind und in denen es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Aber noch wichtiger ist Ralph. Der Kaptän ähm Wirt der Nautilus Bar ist nicht nur sympathisch, sondern auch sehr geduldig. Zimtsirup statt Peachlikör? Ein Kahlúa-Cocktail, der nicht auf der Karte steht? Kein Problem!

Nur vom Brainshaker hat er mir abgeraten. Der Cocktail aus der Kategorie „Strong“ besteht aus Bacardi Gold, Bacardi Black, Bacardi 151, Myer’s Rum, Havanna Especial, Kahlúa, Zimtsirup und trägt den Zusatz „awesome“ – „genial“! Ralph meinte, nur weil ich Kahlúa und Zimtsirup mag, sollte ich nicht gleich zu solch harten Sachen greifen. Beim nächsten Mal frage ich ihn nach einem „soften“ Brainshaker oder noch besser: nach einem Braindandler.

Die weibliche Form des Genius

„Dinge, die jedermanns Geschmack treffen sollen, sind meist geschmacklos“

Dieses Zitat des tschechischen Schriftstellers Pavel Kosorin gilt nicht für Fajitas bei uns zuhause. Denn das Gericht aus der Tex-Mex-Küche ist ideal für ein Abendessen, das jedem schmeckt. Wir mögen zu den Weizentortillas neben der Hähnchen-Paprika-Zwiebel-Soße auch Käse, Salat, frische Zwiebeln, Tomatensalsa, Schmand, frische Tomaten und selbstgemachte Guacamloe. Letztere habe ich immer ganz für mich alleine 😉Fajitas

Das sagt Wikipedia: „Das Gericht stammt ursprünglich aus der texanisch-mexikanischen Grenzregion am Rio Grande und wurde von den Cowboys gegessen. Das Kronfleisch der Rinder gehörte zu den Schlachtresten, die die Viehtreiber an einem Schlachttag kostenlos erhielten.“ In der Originalversion bestehe es  aus gegrilltem und anschließend klein geschnittenem Rindfleisch , das zusammen mit Streifen von grüner Chili auf einer Weizentortilla serviert wird.

Außerdem ist dort zu erfahren, dass eigentlich nur saure Sahne, Guacamole, Salsa, Pico de gallo (gehackte Tomaten, Zwiebeln und Chili-Schoten ), Käse und Tomaten zu den klassischen Beilagen zählen. Salat? Frische Zwiebeln? Fehlanzeige! Doch es geht ja um den Geschmack, über den man bekanntlich streiten kann und über den der engliche Schriftsteller Edward Fitzgerald etwas sehr Schönes (und Treffendes) gesagt hat:

„Geschmack ist die weibliche Form des Genius“